Ein neues Lebensgefühl zieht ein

Wien. Das Stuwerviertel in der Leopoldstadt, das sich als Dreieck zwischen dem Praterstern, der Ausstellungsstraße, der Lassallesstraße und der Vorgartenstraße erstreckt, ist noch immer eines der größten sanierungsbedürftigen Gebiete Wiens. Doch die Zahl der renovierten Häuser und der Dachgeschoßausbauten wächst. Das Viertel ist im Wandel. Der Vorgartenmarkt wurde vor fünf Jahren revitalisiert und hat Bioanbieter und Pop-up-Stores angezogen. Durch die FH und die neue Wirtschaftsuniversität

Source:: Wiener Zeitung – Wien

Bamf erwartet 2017 steigende Ausreisezahlen von Flüchtlingen

Die neue Leiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Jutta Cordt, erwartet deutlich mehr freiwillige Rückreisen von Asylsuchenden in ihr Heimatland. „Die Zahlen werden deutlich steigen“, sagte Cordt der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Sie verwies auf die 40 Millionen Euro, mit denen die Bundesregierung in diesem Jahr freiwillige Ausreisen fördern will.

Im vergangenen Jahr bezuschusste Deutschland in etwa 54 000 Fällen einen Neustart in der Heimat. Dafür wurden 21,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Von diesem Februar an wird die Rückkehr gestaffelt gefördert. „Je eher die Menschen sich dazu entscheiden zurückzukehren, desto höher kann die Unterstützung sein“, sagte Cordt. Wenn sich abzeichnet, dass die Asylbewerber nicht bleiben dürfen, informiert sie das Bamf künftig schon vor der Asylentscheidung darüber, welche Möglichkeiten es für eine freiwillige Rückkehr gibt.

Source:: The Huffington Post – Germany

Wie Hartberg seine Millionen versenkte

Hartberg. Eigentlich sollte die Gemeinde Hartberg in der Steiermark eine der wohlhabendsten im ganzen Bundesland sein. Vor zehn Jahren verkaufte Hartberg seine Gemeindesparkasse – um stolze 62,5 Millionen Euro. Doch nicht nur diese Mittel sind inzwischen weg – auch Rücklagen, die die Stadt für Bauinvestitionen angespart hatte, sind in den letzten fünf Jahren von 22,5 Millionen auf knapp 230.000 Euro geschrumpft. Was ist passiert? Einen Teil der Mittel legte die Gemeinde in Finanzprodukte von

Source:: Wiener Zeitung – Politik

Anstieg bei Asylentscheidungen

Wien. Wolfgang Taucher, Direktor des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl (BFA), kann eine positive Bilanz für das Jahr 2016 ziehen. Die Zahl der Asylentscheidungen konnte um 57 Prozent auf 57.439 gesteigert werden. Davon wurde in 27.767 Fällen Asyl bzw. subsidiärer Schutz gewährt, in 20.213 Fällen entschied das BFA negativ. „Viele legen Rechtsmittel gegen die Entscheidung ein“, so Taucher. Ob sich alle diese Menschen noch in Österreich aufhalten, kann er nicht sagen

Source:: Wiener Zeitung – Politik

Winterkorn enttäuscht im U-Ausschuss

Berlin/Wolfsburg. Der frühere Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat in Deutschland vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss jegliche persönliche Verstrickung in den Abgasskandal bestritten. Mit zeitweise brüchiger Stimme bat er um Verständnis bei den Abgeordneten und stellte sich selbst als ein Opfer des Skandals dar. Er sei bestürzt, dass Millionen von VW-Kunden enttäuscht wurden. „Das Undenkbare ist geschehen“, klagte der 69-Jährige bei seinem ersten öffentlichen Auftritt nach fast eineinhalb

Source:: Wiener Zeitung – Wirtschaft

Leidenschaft und Augenmaß

Davos. „Was für ein Europa wollen wir?“ Diese Frage bei einer Podiumsdiskussion sorgte für eine Kontroverse zwischen dem rechtsliberalen niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte und dem scheidenden EU-Parlamentschef Martin Schulz (SPD) beim Weltwirtschaftsforum (WEF). Rutte forderte gleich in seinem Eröffnungsstatement Italien und Frankreich zu mehr Fiskaldisziplin und der Einhaltung der Kriterien des EU-Stabilitäts- und Wachstumspakts auf. „Frankreich und Italien müssen Reformen umsetzen

Source:: Wiener Zeitung – Europa Nachrichten

Vor Duell mit Berdych: Federer droht der Sturz aus den Top 30!

Federer weiss: Gegen Tomas Berdych (31) muss er sich steigern. Aber auch der Tscheche wittert Gefahr.

Diese dritte Runde an den Australian Open hats in sich. Das Duell zwischen Federer und Berdych gab es schon 22-mal – davon siebenmal an Grand Slams. Seit sieben Jahren nicht mehr vor den Viertelfinals. 16 Begegnungen gewann der Schweizer – auch die letzten fünf.

So viel zur Statistik, die für Federer spricht. Seine ­Gefühlswelt spricht an diesem Comeback-Turnier allerdings eine andere Sprache. „Gegen ihn muss ich mein Niveau anheben», sagt er nach seinem Dreisatz-Sieg gegen die Weltnummer 200, Noah Rubin (USA).

„Berdych bereitete mir schon oft Schwierigkeiten, vor allem auf schnellen Plätzen wie hier.» Zur mentalen Vorbereitung wolle er sich deshalb an die siegreichen Partien der jüngeren Vergangenheit erinnern. Nicht an Olympia in Athen 2004, Wimbledon 2010 oder die US Open 2012, wo er bittere Niederlagen kassierte. „Auf jeden Fall sind es diese grossen Matches, für die ich zurückgekommen bin», freut er sich.

Weniger Freude herrscht bei Berdych. Für ihn kommt das grosse Match etwas zu früh. „Aber das Risiko lag in der Luft, weil Roger nur als Nummer 17 gesetzt ist. Ein armer Kerl muss ja dran glauben. Leider bin ich das!» Der Tscheche, der sein erstes Major-Turnier mit Goran Ivanisevic als Coach bestreitet, trägt sein Los aber mit Fassung. „Ich stelle mich der Herausforderung.»

Das will auch Federer, der noch nicht euphorisch, aber zumindest positiver als nach dem Erstrunden-Knorz gegen Melzer eingestellt ist. „Es kann weiterhin nur besser werden an diesem Turnier, allmählich fühlt es sich wieder normal an», so der 35-Jährige. Das Level der kontrollierten Aggressivität zu finden, sei aber nicht immer einfach. „Ich wünschte, ich könnte noch mehr Guzzi geben.»

Das sollte er wirklich – es steht viel auf dem Spiel: Verliert er gegen Berdych, fallen ihm 630 Punkte aus der Weltranglisten-Wertung. Es droht der

Source:: Blick.ch – Sport

Loalwa Braz Vieira: «Lambada»-Sängerin tot in verbranntem Auto gefunden

Die Sängerin des Welthits „Lambada», Loalwa Braz Vieira (63), ist tot aufgefunden worden.

Die verkohlte Leiche der Brasilianerin wurde am Donnerstagmorgen in dem Ort Saquarema bei Rio de Janeiro in einem verbrannten Auto entdeckt, wie die örtliche Polizei der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Auch wenn die Umstände noch unklar seien, gehe man von einem Verbrechen aus.

Das Auto stand in der Nähe der Wohnung von Braz. Sie hatte 1989 als Sängerin der Gruppe Kaoma Weltruhm erlangt, der Song stand in vielen europäischen Hitparaden wochenlang an Platz eins. Das millionenfach verkaufte Lied geht zurück auf den Titel „Llorando se fue» („Weinend ging sie») der bolivianischen Gruppe Los Kjarkas und wurde zu einem Tanzhit, der weltweit die Diskotheken eroberte. Lambada wurde auch zu einem eigenen Tanzstil. Er vereinigte Musikstile wie Cumbia und Merengue.

Braz hatte schon mit 13 Jahren mit dem Singen begonnen und war bis zuletzt ein Star in Brasilien. Nach Angaben des Portals „O Globo» verkaufte sie über 25 Millionen Alben in ihrer Karriere.

Medien zufolge soll es vor ihrem Tod einen Raubüberfall gegeben haben – sie habe noch um Hilfe geschrien. Unklar war zunächst, ob sie dabei getötet wurde und danach in das Auto gelegt wurde, das schließlich verbrannte.

Der Lambada-Siegeszug in Europa führte Ende der 1980er Jahre zu Gerichtsprozessen in Südamerika. „Es ist die exakte Kopie eines von uns 1981 komponierten Liedes im Rhythmus des indianischen Saya-Tanzes», erklärten damals Gonzalo und Ulises Hermosa von der Folklore-Gruppe „Los Kjarkas» aus Bolivien. Es kam zu diversen Rechtsstreitigkeiten.

In einem Vertrag mit der französischen Band Kaoma – die dem Ohrwurm zum Durchbruch verholfen hatte – wurde schließlich festgelegt, dass die Bolivianer die eigentlichen Erschaffer von „Lambada» seien. In Deutschland teilte die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) damals mit, dass die Tantiemen für das Lied nur noch an

Source:: Stern – Kultur

Hilfsorganisation: Schweizer Tafel verteilt 4000 Tonnen Essen

In Kühlfahrzeugen werden die Lebensmittel bei den Spendern abgeholt und zu sozialen Institutionen gebracht. Dort kommen sie Bedürftigen zugute.

KERZERS –
FR –
Die Schweizer Tafel hat im vergangenen Jahr erneut weniger Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Die Hilfsorganisation führt dies unter anderem auf verbesserte Massnahmen gegen Lebensmittelverschwendung im Detailhandel zurück.

2016 gab die Schweizer Tafel 4074 Tonnen überschüssige aber einwandfreie Lebensmittel gratis an soziale Institutionen und armutsbetroffene Menschen ab, wie sie am Donnerstag mitteilte. Das entspricht 16 Tonnen Früchten, Gemüse und Milchprodukten, die täglich in der Schweiz verteilt werden.

Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Lieferungen um 5,7 Prozent zurück. So spendeten die Detailhändler etwas weniger Ware, weil sie mit Massnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung vorgingen.

Es gehe nicht darum, immer mehr Essen abzugeben. „Viel wichtiger ist, dass wir verteilen, was da ist», wird die Geschäftsleiterin der Schweizer Tafel, Daniela Rondelli, in der Mitteilung zitiert. Ein Teil der Lebensmittel wurde auch direkt von der Organisation Tischlein deck dich vermittelt. Dies trug ebenfalls zum Rückgang bei.

Dank einer neuen Online-Spendendatenbank, der „Food Bridge», konnten dafür zusätzliche Spender aus der Nahrungsmittelindustrie gewonnen werden. Neben der Schweizer Tafel haben auch die Organisationen Tischlein deck dich, CARL (Lausanne), Partage (Genf) sowie Table du Rhône (Wallis) Zugang zu den gespendeten Lebensmitteln.

Für die Schweizer Tafel sind 37 Kühlfahrzeuge im Einsatz. Sie fahren die rund 600 Spender an und verteilen die Lebensmittel dann an knapp 500 soziale Institutionen. In der Schweiz sind gemäss den Angaben 1,19 Millionen Menschen von Armut bedroht oder direkt betroffen.

Source:: Blick.ch – Schweiz

Ludwig-Erhard-Gipfel am Tegernsee – 20. Januar 2017 im Rottacher Seeforum

Kardinal Marx erhält „Freiheitspreis der Medien 2017″

Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer und Publizisten treffen sich zur Elite-Konferenz am Tegernsee / „Ludwig-Erhard-Gipfel“ setzt Zeichen für den gesellschaftlichen und politischen Diskurs des neuen Jahres / Reinhard Kardinal Marx erhält „Freiheitspreis der Medien 2017″

Jahresauftakt der Entscheider

Es ist ein spektakulärer Jahresauftakt für Entscheider: Unter dem Motto „Wirtschaft trifft Politik trifft Medien“ findet am Freitag, 20. Januar 2017, in Rottach-Egern am Tegernsee der alljährliche „Ludwig-Erhard-Gipfel“ der WEIMER MEDIA GROUP statt. Im Seeforum verabreden sich Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer, Wissenschaftler und Multiplikatoren der Medien einen Tag lang zum offenen Meinungsaustausch. Am Abend nimmt Reinhard Kardinal Marx den „Freiheitspreis der Medien 2017″ entgegen, der im Vorjahr an Michail Gorbatschow verliehen worden war. Die Laudatio hält die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU).

In der Begründung der Jury heißt es: „Reinhard Kardinal Marx hat die katholische Kirche in Deutschland nach Zeiten der Unruhe wieder zur Einheit geführt und ihr ein sympathisches und kraftvolles Gesicht gegeben. Seine Theologie atmet den Geist der freiheitlichen Aufklärung und ist zugleich der Idee der sozialen Marktwirtschaft verpflichtet. Marx war und ist Brückenbauer sowohl beim ökumenischen Dialog als auch beim Zusammenwachsen der Weltkirche. In der gegenwärtigen europäischen Krisensituation fordert er einen mutigen Blick nach vorn, ohne restaurative Tendenzen. Europa braucht, so der Kardinal, eine neue Synthese von Vernunft, Glaube und Gefühl, eine neue Seele, die die christliche Freiheit in den Mittelpunkt stellt. Schon als Bischof wählte er sich den Wahlspruch „Ubi spiritus domini ibi libertas“ („Wo der Geist des Herrn wirkt, dort ist Freiheit“). Freiheit bleibt für Marx das große Thema in der modernen Welt – die „Voraussetzung für Verantwortung und Liebe“. Dieses Leitbild stellt er nicht nur dem christlichen Glauben voran, sondern sie bildet für ihn auch den wirtschaftlich ordnungspolitischen Rahmen in einer global vernetzten Welt, wo die Ethik der Solidarität beständig durch einen neuen

Source:: The Huffington Post – Germany